Der Garten in den Jahreszeiten

Der Rasen sollte jetzt regelmäßig von Laub befreit werdenum Fäule zu vermeiden. Laub von kranken Obstbäuen gesondert entsorgen und nicht auf den Kompost. Fallobst auf dem Rasen, welches sich durch Druckstellen nicht mehr zum Einlagern eignet kann in jeglicher Art verwertet werden. Eine Herbstdüngung des Rasens ist empfehlenswert.

Unter Haselsträuchern sollte der Boden auflockert werden, es beugt einem Befall mit den Maden des Haselnussbohrers vor und verhindert, dass sich Feldmäuse einnisten. Feldmäuse fressen im Winter an den Wurzeln und schwächen die Sträucher. Die Winterzwiebel und Zwiebeln der Frühjahrsblüher können jetzt in die Erde. Rosen können leicht geschnitten werden, sollten unbedingt für den Winterschutz angehäufelt werden.

Gartenmonat Oktober

Der Herbst im Garten

Pflanzzeit für unempfindliche Gehölze

Herbst

Wer jetzt noch einmal sich die Mühe macht den Garten von Unkraut zu befreien spart im Frühjahr schonmal ein wenig Arbeit.

Langsam, aber sicher neigt sich das Gartenjahr seinem Ende zu. Mit bunten Blüten hat es begonnen, mit buntem Laub klingt es aus. Leider währt der Zauber meist nicht lange. Die ersten Fröste, Regen und Sturm, und schon liegt, die ganze Pracht am Boden.

An einigen Stellen lassen Sie die Blätter einfach liegen. Vom Rasen nehmen Sie das Laub mit dem Rasenmäher auf. Dann ist es gut zerkleinert und ideal vermischt mit dem Rasenschnitt. Den Fangkorb entleeren Sie direkt in den Thermokomposter und streuen etwas Komposter dazwischen. Am nächsten Tag dampft die Masse bereits und wird rasch in hochwertigen Mulchkompost umgewandelt.

Im Herbst kommt so einiges zusammen an verblühten Stauden, Pflanzenresten usw. Damit alles möglichst schnell zersetzt wird empfiehlt es sich, über jede neue Lage organischer Abfälle den Kompostimpfstoff "Komposter" zu streuen.

Nicht nur, dass Komposter viele wichtige Kompostbakterien und Pilzkulturen enthält. Zusätzlich sind noch Nährstoffe enthalten, die diesen Mikroorganismen als leicht verdaulicher Nährboden dienen. Dadurch können sie sich optimal vermehren und beschleunigen so den Zersetzungsvorgang enorm. Und zwar auch bei nährstoffarmen Materialien wie Herbstlaub und gehäckseltem Baumschnitt.

Komposter bewirkt, dass sich das Kompostmaterial in sehr kurzer Zeit stark erhitzt. Daran erkennen Sie, wie überaus aktiv die enthaltenen Mikroorganismen sind. Und je höher die Temperaturen, um so schneller funktioniert die Zersetzung. Am schnellsten geht es natürlich, wenn Sie einen Thermokomposter verwenden. Denn darin wird die entstehende Wärme gespeichert und geht nicht sofort verloren.

Einen großen Teil des Laubes bringen Sie auf Ihre Beete, bis die Schicht etwa 10-15 cm dick ist. Dann streuen Sie auch hier etwas Komposter darüber und gehen ein paar Mal mit dem Sauzahn durch, damit nichts vom Wind verweht werden kann. Bis zum Frühjahr sind alle Blätter verrottet, und Ihr Gartenboden ist mit viel Humus angereichert.

Für viele Gehölze, aber auch für Stauden und Rosen, beginnt nun die Pflanzzeit. Suchen Sie sich dazu immer einen milden, trockenen Tag mit bedecktem Himmel aus. Auch Blumenzwiebeln sind jetzt zu stecken, damit es im Frühjahr wieder schön bunt wird. Selbst einige Sommerblumen wie Korn- und Ringelblume können Sie schon aussäen.

Der Rasen bekommt bis Mitte Oktober noch ein wenig Kalk und je nachdem, was der Kalitest sagt vielleicht noch ein wenig Pflanzenkali. Spätestens im November sollten Sie noch ein letztes Mal mähen.